© Dieter Hartwig
© Dieter Hartwig
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(b)reaching stillness

Lea Moro

Lange wurde die Immobilität im Tanz von den Kommentatoren als eine Nicht-Bewegung oder bestenfalls als das Markieren ihrer Abwesenheit wahrgenommen. Dabei existiert die Immobilität gar nicht. Sie ist blosse Einbildung, niemals Realität. Vor allem für die drei Tänzerinnen und Tänzer von (b)reaching stillness, die mit nacktem Oberkörper auf blauem Samt mit allen Mitteln versuchen, das in ihnen fliessende Leben durchscheinen zu lassen. Wie? Indem an der Oberfläche ihrer Haut die subtilen Bewegungen der Regungen ihrer Körper sichtbar werden. Bewegungen, zunächst nicht wahrnehmbar, welche die Choreografin in diesem glamourösen Stück mit barocken Noten aufflackern lässt. Eine Reflexion über das Erzeugen von Formen, deren Beginn und deren Vollendung, untermalt von der prächtigen Auferstehungssinfonie von Gustav Mahler.


Biographie
Die Schweizerin Lea Moro realisiert ihre Arbeiten in Zürich und Berlin. Mit ihrer ikonoklastischen Solo-Performance von Le Sacre du printemps legt sie einen fulminanten Karrierestart hin. Die Choreografin und Tänzerin zeichnet sich durch eine grosse Form- und Projektvielfalt aus, im Jahr 2015 ehrt sie die Zeitschrift tanz als Hoffnungsträgerin für Choreografie. Ihr an den Zeitgenössischen Schweizer Tanztagen präsentiertes Stück fiel 2016 an der Tanzplattform Deutschland auf und war Sprungbrett für eine Europatournee.

 

Weitere Produktionen auf Tournee

The End of the Alphabet, 2016, 1 Performerin, 15 x 15 m, 55 min

Le Sacre du Printemps, a ballet for a single body, 2014, 1 Performerin, 11 x 11 m, 50 min

 

Konzept, Choreografie, Tanz Lea Moro
Co-choreografie, Tanz Enrico Ticconi, Jorge De Hoyos
Dramaturgie Maja Zimmermann
Musikalische Adaptation, Tonregie Marcus Thomas
Licht Annegret Schalke
Bühne Katrin Fürst
Kostüme Lydia Sonderegger
Assistenz Choreografie Julia Turbahn
Dramaturgische Beratung Linda Sepp
Grafik Zelika Pravdic
Produktion Marie Schmieder

Koproduktion Eine Produktion von Lea Moro in Kooperation mit SOPHIENSÆLE.
Unterstützung Gefördert aus Mitteln des Regierenden Bürgermeisters von Berlin - Senatskanzlei - Kulturelle Angelegenheiten und durch das Nationale Performance Netzwerk (NPN) Koproduktionsförderung Tanz aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestags. Unterstützt durch die Stadt Zürich Kultur, Fondation Nestlé pour L´Art, Georges & Jenny Bloch Stiftung, Stanley Thomas Johnson Stiftung und Pact Zollverein Essen. Mit Dank an Tanzfabrik Berlin, Wiesen55 e.V., ada Studio Berlin, Gemäldegalerie Berlin, Kunsthaus Zürich, Dampfzentrale Bern, Tanzhaus Zürich.
Im Rahmen des Recherchebeitrags der Stadt Zürich Kultur ist aus dem Recherchematerial eine Publikation zu (b)reaching stillness sowie ein Postkarten-Set entstanden.

 

Kontakt

Lea Moro, Zürich/Berlin
booking@leamoro.com