© Helen Ree
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Pink for Girls and Blue for Boys

Tabea Martin

Performance für junges Publikum 6+

 

Die Jungs in Blau, die Mädchen in Rosa. Die Jungs werden Feuerwehrmänner, die Mädchen Sekretärinnen. Die Jungs müssen schnell sein, die Mädchen sauber. Die Jungs laufen rückwärts, die Mädchen erhalten Bonbons… Sie finden dies ungerecht? Tabea Martin auch. In diesem augenscheinlich naiven Stück fordert die Choreografin dazu auf, eine kindliche Revolution zu starten. Indem sie sich an die Kinder richtet, hinterfragt sie das ungerechte Prinzip der Identitätsbildung nach dem Geschlecht, ein in den Sozialwissenschaften verwendetes Konzept, um die nicht biologischen Unterschiede zwischen Frauen und Männern zu erklären. Seit Menschengedenken ausgenutzte Unterschiede, um die männliche Dominanz sozial zu konstruieren. Und weil das Stück die Auswirkungen dieses sozialen Drucks auf die Entwicklung künftiger Generationen hinterfragt, ist es durchaus auch für die Eltern sehenswert!


Biographie
Tabea Martin studiert Tanz in den Niederlanden, wo sie auch ihre Laufbahn als Tänzerin und Choreografin beginnt. Nach Stationen in ganz Europa über Deutschland bis nach Irland kommt sie in die Schweiz, ist mit ihren Projekten viel auf Reisen und will sich nicht auf eine sesshafte Compagnie festlegen. 2011 erhält sie den Wim Bary Preis, der ihre Arbeit sowie ihr vielversprechendes Talent auszeichnet. Sie hat mehr als zehn Stücke in ihrem Repertoire, die häufig das menschliche Verhalten angesichts eines soziologischen Sachverhalts hinterfragen.

 

Weitere Produktionen auf Tournee

Beyond Indifference, 2016, 6 Performer, 15 x 15 m, 70 min

Field, 2015, 4 Performer, 10 x 10 m, 50 min

Duet for two dancers, 2010, 2 Performer, 10 x 10 m, 25 min

Choreografie Tabea Martin
Dramaturgie Irina Müller
Performer Maria de Dueñas Lopez, Melanie Wirz, Carl Staaf, Miguel do Vale
Bühne Doris Margarete Schmidt
Kostüme Mirjam Egli

Techniker David Baumgartner
Produktion, Diffusion Larissa Bizer
Oeil extérieur Moos van den Broek

Koproduktion Tanzhaus, Zürich, Krokusfestival, Hasselt.

Partner Tanzhaus Zürich, Kaserne Basel, evidanse Centre Culturel de la Prévôté Moutier, Festival de la Cité Lausanne, Reso – Tanznetzwerk Schweiz.
Unterstützung Abteilung Kultur des Kantons Zürich, Stadt Zürich Kultur, Pro Helvetia, Fondation Ernst Göhner im Rahmen des Veranstalterfonds von Reso – Tanznetzwerk Schweiz.
Tabea Martin wird unterstützt durch PRAIRIE-Migros Kulturprozent.

 

Diffusion
Larissa Bizer, Bâle
larissa@produktionswerkstatt.ch